P – Puder

Puder 1

„Ich geh’ mir mal kurz die Nase pudern.“

Dieser Satz hat dazu geführt, dass vermutlich auch viele Männer eine vage Vorstellung darüber haben, was man mit Puder macht.

Den meisten dürfte dies klar sein, dennoch hier ein kurzer Überblick über den Schminkklassiker.

Anmerkung: Wir reden hier über klassischen ‚Puder‘, nicht über andere Produkte in Puderform, wie z.B. Rouge oder Bronzepuder.

Die Form

Der Name ist Programm – Puder ist eben pudrig. Es kann allerdings entweder gepresst (Kompaktpuder) oder lose verkauft werden.

Gerade diese Unterscheidung wirft häufig Fragen auf:

Sind loser Puder und Kompaktpuder austauschbar? Und falls es Unterschiede gibt, worin bestehen die und welche Form eignet sich am besten für meine Haut?

Zugegeben, groß sind die Unterschiede nicht, aber es gibt sie. Allgemein lässt sich sagen:

  • Loser Puder ist feiner gemahlen und verleiht ein sehr ebenmäßiges und natürliches Aussehen. Er deckt stärker als Kompaktpuder. Bei trockener Haut kann sich loser Puder manchmal unschön an trockenen Hautstellen absetzen. Die Anwendung ist bei losem Puder definitiv schwieriger als bei Kompaktpuder: Man verwendet einen großen, fluffigen Pinsel und muss diesen nach Aufnahme des Produkts gut abklopfen, damit nicht zu viel Produkt verwendet wird. Außerdem staubt es dabei auch gerne mal ziemlich.
  • Kompaktpuder ist gepresst und weniger deckend als loser Puder. Meist werden sie mit Schwämmchen oder einer Quaste verkauft, man kann sie aber auch mit dem Pinsel verwenden. Gepresster Puder ist unkompliziert zu verwenden und eignet sich gut für unterwegs oder wenn nur weniger Deckkraft benötigt wird. Bei fettiger Haut empfiehlt sich oft eher ein Pinsel als das mitgelieferte Schwämmchen, da das Ergebnis sonst manchmal fleckig wird.

Die Funktion

Puder mattiert die Haut, fixiert das Makeup (alle zuvor aufgetragenen Produkte in flüssiger Form) und bietet damit die Grundlage für weitere Produkte in Puderform.

Schon immer wurde Puder im Laufe des Tages häufig „erneuert“, sobald die Haut wieder zu glänzen begann. Vor allem in der T-Zone (also Stirn, Nase und Kinn) wird typischerweise mehr Öl produziert, was dazu führt, dass diese Bereiche schnell wieder glänzen.

Die Farbe

Puder sollte immer die Farbe des eigenen Hauttones haben. Es gibt auch transparente Puder, die jedoch mit Vorsicht zu genießen sind, da sie einige wärmere oder dunklere Hauttöne grau oder fahl wirken lassen können.

Puder 3

„Puder“ kann übrigens entweder „das“ oder „der“ sein – laut Duden ist beides richtig.

 

xx Nadine

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