C – Concealer | Abdeckstift

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Der Begriff Concealer kommt vom englischen Begriff „to conceal“, was so viel bedeutet wie verbergen oder kaschieren. Der Concealer, auch Abdeckstift oder –creme genannt, wird auch zu eben diesem Zwecke verwendet: um störende Stellen zu kaschieren. Meist beschränkt sich die Anwendung dabei auf das Gesicht, dort sind die Verwendungsmöglichkeiten jedoch vielseitig. 

Verwendungsmöglichkeiten

Abdecken von Unreinheiten

Für Anfänger empfiehlt es sich, zunächst einmal einen ‚klassischen‘ Concealer zu kaufen. Dieser entspricht dem eigenen Hautton und dient dazu, kleinere Unreinheiten, leichte Rötungen oder Pigmentstörungen zu kaschieren. Am besten lässt man sich bei der Farbwahl beraten, oder testet verschiedene Nuancen (nicht auf der Hand, sondern im seitlichen Wangenbereich, in Richtung Ohr) vor dem Kauf. Falls man Flüssigmakeup oder eine andere Grundierung verwendet, so sollte der Concealer farblich an diese angepasst werden.

Highlighting

Falls man keinerlei Probleme mit unreiner Haut hat, so kann man stattdessen auch gleich zum Highlighting Concealer greifen. Man wählt dabei, wie schon beschrieben, entweder eine normale Abdeckcreme in einer Farbe, die einige wenige Nuancen heller ist als die Gesichtshaut, oder einen speziellen Concealer mit lichtreflektierenden Eigenschaften, der auch als „highlighting“ gekennzeichnet ist. Es gilt allerdings zu beachten, dass diese letztere Form des Concealers das Licht reflektiert, was bei Fotoaufnahmen mit Blitz problematisch werden kann. Vor einer Partynacht oder einer Abendveranstaltung, bei der mit vielen Fotos zu rechnen ist, sollte man diesen also eher sparsam verwenden.

Aus dem gleichen Grund ist diese Art des Concealers ist nicht geeignet, um Pickel abzudecken (er würde diese sogar eher betonen), sondern wird lediglich verwendet, um bestimmte Bereiche des Gesichts optisch hervorzuheben (siehe ‚Contouring’). Am häufigsten kommt er jedoch zum Einsatz, um den Bereich unter den Augen und am inneren Augenwinkel aufzuhellen, das Gesicht somit wacher und strahlender aussehen zu lassen, und leichte Augenschatten zu verdecken.

Farbkorrektur

Außerdem kann man Concealer in den abenteuerlichsten Farbschattierungen kaufen – dazu zählen vor allem grün, violett und apricot-farben. All diese Concealer werden bei einer Farbkorrekturtechnik (siehe ‚Colour Correcting’) verwendet.

Auftrag

Falls man Flüssigmakeup verwendet, wird der Concealer üblicherweise erst nach diesem aufgetragen, da die flüssige Grundierung ohnehin einige Makel kaschiert und man so vermeidet, dass man zu viel Schminke verwendet.

Möchte man Unreinheiten abdecken, so empfiehlt es sich, dazu einen sehr feinen Pinsel zu verwenden. Mit diesem trägt man das Produkt gezielt punktuell auf den zu kaschierenden Bereich auf und tupft anschließend vorsichtig darum herum, um die Farbe graduell nach außen auslaufen zu lassen. Man sollte sich wirklich Zeit nehmen, um den Concealer sorgfältig zu verblenden, da dieser sonst nicht kaschiert, sondern viel eher den gegenteiligen Effekt hat.

Um das Gesicht erstrahlen zu lassen, tupft man etwas Concealer vom inneren Augenwinkel unter dem Auge entlang hin zum äußeren auf. Dann tupft man eine weitere Linie vom inneren Augenwinkel hin zum Nasenflügel. Von dort verbindet man die beiden Linien vom Nasenflügel zum äußeren Augenwinkel, sodass ein Dreieck entsteht.

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Unter dem Auge empfiehlt es sich, den Ringfinger als schwächsten unserer Finger zu verwenden, um das Produkt behutsam in die Haut einzuklopfen. Concealer sollte immer sehr sparsam verwendet werden.

Wenn das Dreieck unter dem Auge zunächst als zu viel erscheint, so kann man auch damit beginnen, lediglich etwas Concealer in den inneren Augenwinkel zu tupfen und diesen von dort aus in Richtung des äußeren Augenwinkels zu verblenden. Auch dies hat bereits einen sehr erfrischenden Effekt.

Mein Fazit

Für mich gehört Concealer zu den Top-5-Produkten, die in jede Schminktasche gehören. Man erzielt damit schnell sichtbare Effekte und kann ihn wahnsinnig vielseitig einsetzen.

Tipps und Tricks

Apropos Vielseitigkeit, hier noch ein paar letzte Tipps und Tricks rund um den Concealer:

Concealer als Lidschattengrundierung

  • Einfach eine hauchdünne Schicht Concealer auf das Augenlid auftragen, bevor man Lidschatten verwendet. Blau Äderchen werden kaschiert, die Farben halten besser, da die Puderpartikel an der Basis haften bleiben, und die Farben werden intensiver. Nicht geeignet bei sehr öligen Augenlidern.

Concealer als nudefarbener Lippenstift

  • Für einen sehr nudefarbenen Lippenlook einfach die Lippen mit etwas Concealer betupfen – et voila. Je nach Concealer muss zuvor vielleicht etwas Lippenbalsam aufgetragen werden, um ein Austrocknen der Lippen zu verhindern.

Lippenkontur und Lippenvolumen

  • Er statt des oben beschriebenen Nude-Looks lieber intensivere Lippenfarben mag, der kann vor dem Lippenstiftauftrag die Lippenkonturen mit Concealer betupfen. Dies hellt den Bereich um die Lippen optisch auf und lässt die Farbe knalliger wirken. Für all diejenigen, die Lipliner verwenden, bietet diese Anwendungsmöglichkeit weitere Vorteile: Dadurch, dass die eigene Lippenkontur überschminkt ist, kann man die Lippen leicht (!) außerhalb der eigentlichen, natürlichen Kontur nachzeichnen. Das lässt die Lippen deutlich voller wirken.

Nadine xx

PS:

Der klassische Concealer reicht nicht aus, um dunkle Augenringe und stark gerötete Pickel abzudecken, oder andere Pigmentstörungen auszugleichen?

  • siehe Colour Correcting

Concealer soll zum Konturieren des Gesichts verwendet werden?

  • siehe Contouring
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