Mirror, Mirror on the Wall – Meine Schminkphilosophie

makeup-bag-essentials_1024Brauchen wir das denn wirklich alles?

Schminke ist seit geraumer Zeit Teil unserer Kultur. Seit der Zeit der alten Ägypter, wahrscheinlich aber schon länger, bemalen Jung und Alt, Frau und Mann, ihre Körper.

Auch heutzutage spielt Schminke (mittlerweile ‚Makeup’) noch eine große Rolle in der Gesellschaft. Auch auf unserem Blog wollen wir uns ja nun eingehender mit diesem Thema befassen.

Doch bevor ich tiefer in die Materie einsteige, möchte ich ein paar grundlegende Ansichten erläutern, die ich zu dem Thema habe.

Ich liebe Makeup, habe schon immer viel getestet und herumexperimentiert, und ich trage seit bestimmt mehr als 7 Jahren mindestens die Hälfte der Woche Makeup. Doch trotz dieser Liebe für die dekorative Alltagskriegsbemalung vertrete ich die Ansicht „weniger ist mehr“.

Bevor man in die Beautywelt eintaucht und sich von den vielen aufregenden Schminktrends und der scheinbar unaufhaltsamen Flut von Produktneuerscheinungen mitreißen lässt, sollte man sich einen Moment Zeit nehmen, einen Spiegel zur Hand nehmen (dies ist keine Aufforderung euren Wandspiegel abzumontieren) und sich selbst betrachten. Man ist ja bekanntlicherweise selbst sein größter Kritiker und diese These würde ich sofort unterschreiben. So gnadenlos kritisch wie man sich selbst betrachtet, sieht einen sonst wohl niemand. (Hoffentlich.)

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So schön man auch ist, bei dieser eingehenden Betrachtung der eigenen Reflektion wird einem sicherlich recht schnell der eine oder andere Makel ins Auge springen. In diesem Schritt geht es darum, diese von uns als ‚Makel’ empfundenen Bereiche zu identifizieren, sich aber nicht im Detail zu verlieren.

Schritt zwei ist schon deutlich weniger destruktiv – was gefällt einem besonders am eigenen Gesicht? Denn auch darum geht es beim Makeup: Man ‚korrigiert’ nicht nur vermeintliche ‚Fehler’, sondern betont im Idealfall auch die Vorzüge.

Unterm Strich sollte man am Ende dieser Übung nun eine etwaige Vorstellung davon haben, was man mit Schminke erreichen möchte. Mit diesem Wissen im Hinterkopf kann man es nun auch gerne einmal fröhlich übertreiben, alle Trends ausprobieren und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Mir ist es wichtig, dies noch einmal zu betonen, da ich das Gefühl habe, dass heute oft zu schnell in Vergessenheit gerät, dass man einige Sachen eigentlich überhaupt nicht nötig hat. Zu verlockend die Versprechungen der Werbeindustrie, zu erstrebenswert die perfekt geschminkten und ge-fotoshop-ten Visagen der jungen Models, zu eindringlich das Beteuern der Freundin, man müsse das doch jetzt auch mal ausprobieren.

Die wenigsten Looks vom Laufsteg sind alltagsfähig, die meisten ‚Innovationen’ sind überhaupt nicht neu, sondern wurden entweder nur neu benannt, oder waren bisher überflüssig für all jene, die nicht unter schwerster Akne leiden, oder beleuchtet von 20 Studiolichtern in HD-Kameras lächeln müssen. Der ein oder andere Trend erweist sich natürlich auch für den Ottonormalverbraucher als hilfreich.

Und genau darum geht es hier – wir wollen euch erklären, worum es sich bei den verschiedenen Produkten genau handelt und wie man sie einsetzt. Ob ihr dies das letztendlich tut, liegt ganz bei euch.

 

Auf die Frage, ohne welche drei Produkte sie am wenigsten das Haus verlassen wollen würden, antworteten meine Freundin gänzlich unterschiedliche Dinge. Während ich meine Prioritäten auf Wimpern (Mascara), das Verbergen von Hautmakeln (Concealer) und einen frischen Teint (Rouge/Bronzer) setze, sind für andere Augenbrauenstift und Eyeliner unverzichtbar, während sie gut und gerne auf Concealer verzichten können.

 

Auf die Frage „Brauchen wir das denn wirklich alles?“ kann ich also mit ziemlicher Bestimmtheit antworten: „Nein!“.

Aber es macht Spaß.

xx  Nadine

 

 

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